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Termin

Start: 21.09.2017
Ende: 22.09.2017
9:00 - 16:00 Uhr
Alter: ab 16 Jahre bis 18 Jahre

Akademie der Wissenschaften

Kurstage des Schülerlabors: "Friedens- und Konfliktforschung"

Zollbeamte finden an der pakistanisch-iranischen Grenze in einer Lieferung, die an eine iranische Forschungseinrichtung adressiert ist, hochangereichertes Uran, das vom Iran gegenüber der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) nicht deklariert worden war.

Mit diesem Szenario zur Nichtverbreitung von Kernwaffen möchte die Akademie der Wissenschaften in Hamburg Schüler/innen Methoden wissenschaftlicher Friedens- und Konfliktforschung – aus den Bereichen Naturwissenschaft, Politikwissenschaft und Völkerrecht –durch eigenes „Begreifen“ vermitteln. Dazu bieten wir ein zweitägiges „Schülerlabor“ für Profilkurse der Oberstufen Hamburgs und Schleswig-Holsteins an.

Am ersten Halbtag decken die Schüler/innen im Physiklabor mittels Gammaspektroskopie den Transport verbotenen Materials auf. In den zwei folgenden Halbtagen erleben und gestalten die Schüler/innen in einem Planspiel die Folgen des o.g. Fundes in der internationalen Politik.

Am Nachmittag des zweiten Labortags erfolgt eine politikwissenschaftliche Auswertung: Welche Mechanismen waren aus Sicht der Politikwissenschaft erwartbar bzw. mit welchem Methodeninstrumentarium können Wissenschaftler/innen Prozesse der internationalen Politik analysieren?

Beide Kurstage finden unter Leitung von Wissenschaftler/innen aus Physik, Völkerrecht und Politikwissenschaft in Räumlichkeiten der Universität Hamburg statt.

Einzelheiten

Ansprechpartnerin
Stefanie Rahlwes
Adresse:
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Deutschland
Telefon:
040/42948669-12
Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei.