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Grußwort des Schirmherrn Ties Rabe

Liebe junge Forschende,

das Jahr 2020 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Der Alltag wird seit Monaten vom Virus Covid-19 beherrscht. Um die Ansteckungsgefahr zu mindern, werden soziale Kontakte eingeschränkt, wir alle tragen im Alltag Mund-Nasen-Masken und waschen uns regelmäßig die Hände. Denn die Pandemie forderte bereits weltweit Millionen Erkrankte und tausende Tote.

Doch es besteht Hoffnung: Mit großem Engagement wird derzeit in vielen Ländern an Impfstoffen gegen Corona geforscht. Medizinische Versorgung und Vorsorge: Der Fortschritt kann nur mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz: MINT, gelingen. Auch der Klimawandel, die Energie- und Mobilitätswende sowie der digitale Wandel werden nur mittels MINT geschafft.

Deshalb brauchen wir mehr junge Menschen, die sich mit Ideen, Neugierde und Mut den Naturwissenschaften und dem technologischen Wandel widmen. Denn die Erforschung der Natur ist Ausdruck dessen, was Menschen zu Menschen macht: Neugier, Auseinandersetzung mit der Welt, Kreativität und Fortschritt.

Gute MINT-Bildung bietet viele Chancen, sowohl für den Einzelnen als auch für den Forschungsstandort Hamburg. MINT ist die Kurzform für Entdecken, Forschen, Erfinden und Experimentieren, für überraschende Erkenntnisgewinne. In den Naturwissenschaften geht es darum, sich auszutauschen, im Diskurs neue Erkenntnisse zu gewinnen und sich gegenseitig zu begeistern. Und wie begeistert man Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften? Hier brauchen wir Beispiele, hier brauchen wir auch Darstellungen, die zeigen, dass es (immer wieder) gelingen kann. Das macht Mut und inspiriert alle Beteiligten. Das leistet der MINT-Tag.

Der MINT-Tag 2020 und das MINTforum Hamburg zeigen die Vielfalt der Angebote für Kindergärten und Schulen in unserer Stadt. Sie wollen Begeisterung und Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schon bei den Jüngsten wecken.

Am MINT-Tag können Schülerinnen und Schüler vielfältige Angebote wahrnehmen und in die Rolle von Entdeckenden, Fragenden und Forschenden schlüpfen. Oder schulische Angebote erklären und dabei zu Wissensvermittlern werden.

Doch ob Forscher oder Wissensvermittler: Wichtig ist die aktive Teilnahme, denn Lernen beruht auf Erfahrung.

Die praktische Umsetzung des MINT-Tages wird in diesem Jahr angesichts der Corona-Krise noch kreativere Lösungen als bisher erfordern. Online-Angebote werden gegebenenfalls die Veranstaltungen vor Ort ergänzen und so auf ganz andere Art als bisher die Chance bewahren, gemeinsam zu staunen und zu forschen.

Als Schirmherr gilt mein Dank im Besonderen der Joachim Herz Stiftung, der Körber-Stiftung, der NORDMETALL-Stiftung und der Sozialbehörde sowie zahlreichen Initiativen, Projekten und Lernorten in Hamburg, die den fünften MINT-Tag 2020 möglich machen.

Ich wünsche allen einen spannenden und erlebnisreichen MINT-Tag 2020!