Angebot

Versuch macht klug

Vorschulische Begegnungen mit Naturwissenschaft und Technik

Kinder sind Forschende. Neugierig und mit allen Sinnen experimentieren, probieren, vergleichen sie. Durch „Versuch und Irrtum“ machen sie eigene Erfahrungen und gelangen zu Schlüssen, die ihnen helfen, Phänomene ihres Alltags zu verstehen. Und was sie auf diese Weise selbst „begriffen“ haben, das verankert sich nicht nur besser, es fördert auch die Freude am eigen­aktiven Forschen und Lernen.

EINZELHEITEN

Die Kernidee von „Versuch macht klug“ ist es, sich diese natürliche Wissbegierde zu Nutze zu machen. Mit diesen Angebot sollen individuelle Freiräume und Möglichkeiten geschaffen, um Vorschulkindern das selbst gesteuerte Lernen zu ermöglichen. Dazu wurden geeignete Experimentierstationen entwickelt, die über den Anreiz zum Ausprobieren und Forschen hinaus die Kreativität und Neugier frühzeitig wecken und fördern.

Die Projektidee orientiert sich an dem ähnlich ausgerichteten Projekt MINIPHÄNOMENTA für Grundschulen. In diesem Zusammenhang kommt der Sensibilisierung und Fortbildung des pädagogischen Personals in den Kitas eine wichtige Rolle zu.

Selbstgesteuertes Experimentieren

Kinder sind von Natur aus neugierig. Ihre Neugier macht sie zu geborenen Forschern bzw. Forscherinnen und Entdeckern sowie Entdeckerinnen. „Versuch macht klug“ eröffnet Kindern Möglichkeiten, die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Die vier Partner NORDMETALL-Stiftung, Ministerium für Bildung und Kultur in Schleswig-Holstein, Universität Flensburg und die Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten bringen mit diesem Projekt Naturwissenschaft und Technik in die Kitas. Kindgerechte Experimentierstationen laden zum Spielen und Entdecken ein. Selbstgesteuert und aus eigenem Interesse erforschen die Kinder die Zusammenhänge der vorgestellten Alltagsphänomene.

Wissen, das aus eigener Erfahrung gewonnen wird, ist stabil. Kinder, die so gelernt haben Schlüsse zu ziehen, werden auch in Zukunft komplexe Zusammenhänge leichter verstehen.

„Versuch macht klug“ – das zeigt die kontinuierliche Evaluation – verbessert die frühkindliche Bildung nachhaltig. Noch mehr: Es weckt die Freude am Lernen.

Experimente

Neben der Integration interaktiver Experimentierstationen in den Alltag der Kindertagesstätten wird auch durch die Bereitstellung einfacher Handexperimente eine Lernumgebung geschaffen, die den Forschungsdrang der Kinder aufgreift und die Anregung zum selbstorganisierten Lernen die Selbstständigkeit und Kreativität der Kinder fordert und fördert.

Während die Experimentierstationen als dauerhafte Erweiterung der Lernumgebung in die Kindertagesstätten integriert werden können, sind für die Etablierung der Handexperimente verschiedenen Wege denkbar. Einzelne Experimente können in Form von Experimentierkarten angeboten und die Materialien dazu bereitgestellt werden oder die Materialien werden in Boxen und Regalen gelagert. Die Kinder wählen dann selbstständig ein Experiment aus, tragen die benötigten Materialien zusammen und räumen anschließend ihren Arbeitsplatz wieder auf.


Weitere Informationen

Ansprechpartner in
Dörte Utecht
Adresse:
Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH, Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg
Telefon:
040/42109196
Kosten:
Das Angebot ist kostenfrei.