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2.000 Festivalbesucher*innen bei der PLAY21

Nach neun ereignisreichen Festivaltagen ist das in diesem Jahr hybride PLAY – Creative Gaming Festival zu Ende gegangen.


Die Verleihung der Creative Gaming Awards 2021 war einer der Highlights der Abschlussveranstaltung. Preisträger sind in der Kategorie »Most Creative Game« One Hand Clapping von Bad Dream Games (USA) und in der Kategorie »Most Innovative Newcomer« tERRORbane von BitNine Studio (Italien). Den Audience Award hat das VR-Spiel Help Yourself von Flat Head Studio (Österreich) gewonnen.

Physischer Festival- und Produktionsstandort war das PLAY-Studio im zweiten Stock der Europa Passage. Von hier aus wurden Gespräche, Live-Diskussionen und Shows live gestreamt. Vor Ort konnte auch gespielt werden. Für noch mehr Festival-Feeling sorgte die eigene vom PLAY-Team kreierte virtuelle Festivalumgebung PLAYvalley. Die für ihre Gestaltung und Interaktionsmöglichkeiten hochgelobte und in Topia gebaute virtuelle Festivalumgebung kam sehr gut an: Knapp 2.000 Festivalbesucher*innen guckten dort die Streams der Veranstaltungen, Workshops und auch die Ausstellung, spielten gemeinsam und tauschten sich aus. Noch bis Ende November ist PLAYvalley für bis zu 2.000 Teilnehmende spielbar und kann danach von 25 Personen gleichzeitig besucht werden (topia.io/PLAYvalley).

Auch in diesem Jahr war das Format Snacktime im Programm, das sind 30-minütige Tutorials unter anderem zu Themen wie Spiele für Frauen und über die Aneignung und neue Nutzung von digitalen Spielräumen. Alle Vorträge und Impulse sowie die bewährten Formate wie PLAY Couch und Speakers‘ Corner sind online auf YouTube verfügbar (https://www.youtube.com/InsideCreativeGaming).

Physisch war PLAY unter anderem an zwölf Hamburger Schulen (Gymnasium Lerchenfeld, Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, Stadtteilschule Eidelstedt, Erich Kästner Schule, Elisabeth-Lange-Schule, Stadtteilschule Horn, Goethe-Schule-Harburg, Stadtteilschule am Heidberg, Stadtteilschule am Hafen, Stadtteilschule Meiendorf, Stadtteilschule Alter Teichweg, Julius Leber Schule) zu Gast und gab Einblicke in die Welt des Game Designs. Teil des Workshop-Programms an den Schulen waren außerdem die neu eingeführten öffentlichen digitalen Hausbesuche bei Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gaming-Welt. Schüler*innen und Festivalpublikum konnten Fragen stellen und erhielten online Einblicke unter anderem in den Arbeitsalltag von Cosplayerin und Streamerin Farbenfuchs, von E-Sports-Trainer Josef Kolisang aka blackgator, von Audio Designer Philipp Muckenfuss (Fishlabs) und von Gamedesignerin Christin Matt (Innogames). Anke Günther, Game Designerin und Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) führte durch das Gameslab in der HAW Hamburg.

PLAY ist das weltweit erste und einzige Festival, das die Bereiche Medienkunst, Diskurs und Bildung mit der Kultur digitaler Spiele vereint. Im Zentrum steht die kreative Anwendung von digitalen Spielen. Jede Festivalausgabe widmet sich aktuellen Entwicklungen und einem Themenschwerpunkt.