Angebot

Akademie der Wissenschaften

Schülerlabor Friedens- und Konfliktforschung

Zollbeamte finden an der pakistanisch-iranischen Grenze in einer Lieferung, die an eine iranische Forschungseinrichtung adressiert ist, hochangereichertes Uran, das vom Iran gegenüber der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) nicht deklariert worden war.

EINZELHEITEN

Mit diesem Szenario zur Nichtverbreitung von Kernwaffen möchte die Akademie der Wissenschaften in Hamburg Schülern und Schülerinnen Methoden wissenschaftlicher Friedens- und Konfliktforschung – aus den Bereichen Naturwissenschaft, Politikwissenschaft und Völkerrecht –durch eigenes „Begreifen“ vermitteln. Dazu bietet die Akademie der Wissenschaften ein zweitägiges Schülerlabor für Profilkurse der Oberstufen Hamburgs und Schleswig-Holsteins an. Am ersten Halbtag decken die Schüler/innen im Physiklabor mittels Gammaspektroskopie den Transport verbotenen Materials auf. In den zwei folgenden Halbtagen erleben und gestalten die Schüler/innen in einem Planspiel die Folgen des o.g. Fundes in der internationalen Politik.

Am Nachmittag des zweiten Labortags erfolgt eine politikwissenschaftliche Auswertung: Welche Mechanismen waren aus Sicht der Politikwissenschaft zu erwarten bzw. mit welchem Methodeninstrumentarium können Wissenschaftler/innen Prozesse der internationalen Politik analysieren?

Beide Kurstage finden unter Leitung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Physik, Völkerrecht und Politikwissenschaft in Räumlichkeiten der Universität Hamburg statt.


Weitere Informationen

Ansprechpartner in
Veronika Schopka
Adresse:
Edmund-Siemers-Allee 1, D-20146 Hamburg
Telefon:
040/42948669-12
Kosten:
Das Angebot ist kostenfrei.